Den meisten Menschen läuft es bei dem Gedanken an den Zahnarztstuhl eiskalt den Rücken herunter. Die Vorstellung sich einer zahnmedizinischen Behandlung unterziehen zu müssen, wird sofort mit einem Gefühl der Panik beschert. Das Geräusch des Bohrers kann nicht ignoriert werden und macht natürlich nicht Freude. Was kann man jedoch gegen diese Panik tun, damit die nötige Kontrolle und Behandlung auch in Anspruch genommen werden kann?
Kleine und wichtige Hilfestellungen
Ist die Angst zu stark, muss man Hilfestellungen für sich in Anspruch nehmen. Manchmal ist es schon eine wirkliche Erleichterung, wenn der Partner mitgeht und notfalls sogar die Hand hält. Dies ist eine gute Lösung, sofern zwischen diesen Menschen eine sehr enge Bindung besteht. Schlimm ist besonders die Wartezeit. Hier kann sogar ein Spiel die Zeit überbrücken und ein wenig Ablenkung verschaffen. Skatkarten, Brettspiele oder auch Rätselspiele sind hier hilfreich. Gerade bei einem Kind kann diese Ablenkung schon wahre Wunder bewirken.
Auch die Hilfe durch beruhigende Medikamente steht jedem Patienten zur Verfügung. Jedoch darf nach dieser Einnahme bei dem Zahnarzt nicht mehr selbst Auto gefahren werden. Aber bei Angstpatienten ist sowieso die Begleitung wichtig, welche dann auch den Patienten sicher nach Hause bringen kann. Dieses Medikament wird jedoch von dem Zahnarzt genau erklärt und in der richtigen Dosierung verabreicht. Aber auch die Methode mit Hypnose ist ständig in aller Munde. Manche Zahnärzte verfügen über eine Ausbildung dieser Methode oder arbeiten mit entsprechenden Fachkräften Hand in Hand zusammen. Bei sehr schweren Ängsten kann jedoch auch eine therapeutische Hilfe angebracht sein. Ein Arzt kann hier Auskunft geben.

